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Behandlung und Schmerzen
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mich immer richtig. Keine Probleme.
95% der Zeit richtig. Ganz selten Schmerzen.
meistens richtig. Schmerzen habe ich schon.
selten richtig. Ich habe oft Schmerzen.
ich muss den Zahnarzt häufig wechseln.


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Instandhaltung, Angebote, Handwerker
Wenn ein Teil kaputt ist, kommt das hierein. Auch Anweisungen für Instandhaltung, z.B. Turbinen Austausch ist hier
Die folgenden Beiträge können in diesem Artikelbereich gefunden werden.


Name des Artikelbereichs: Instandhaltung, Angebote, Handwerker

 Alle : 1 Gehe zur Seite 1 
8 Dentallabore unter dem Hammer - kein Wunder
Gesendet von : Chef Montag, 06. November 2006 - 13:58
Instandhaltung, Angebote, Handwerker
Proventura, Industrie Auktionen, hat derzeit 8 Dentallabore überall in der Republik auf der Versteigerungsliste. Versteigert wird alles, was rausgetragen werden kann. Die Termine liegen Ende November bis Anfang Dezember 2006. Wer also jetzt irgendwelche Polier-, Guß, Laser- und sonstige Maschinchen aus dem Laborbereich braucht, kann hier den ganz fetten Rabatt einfahren. Bei Versteigerungen gehen die Teile je nach Nachfragesituation mit bis zu 90% Discount über den Tresen. Die Nachfrage ist zur Zeit so niedrig, dass die wenigen Interessenten mit absoluten Dumpingkursen die neuen Eigentümer von hochwertigen Anlagen rechnen können.

Es ist natürlich kein Zufall, dass einer ganzen Reihe von Laboren das Wasser bis zum Halse steht und Einige sich auch schon unter Wasser befinden. Die Lage auf dem Zahntechnikmarkt kann ganz sicher als dramatisch bezeichnet werden. Erkennbar wird das auch an der Zahl der tagtäglich einlaufenden Werbebriefflut, die viele Labore völlig ungezielt an die Zahnärzte aussenden. Der Untergang vieler Betriebe ist im Gange. Die Konstruktion der Festzuschüsse (seit 2004) ist dafür ursächlich. Der Zuschuss der Krankenkasse ist seit den 70-er Jahren zum ersten Mal unabhängig von den Laborkosten und der Eigenanteil des Patienten wird damit hauptsächlich von den Laborkosten bestimmt. Im Ergebnis läuft das erstmalig in der Geschichte der BRD auf sinkende Zahntechnik-Laborpreise hinaus. Sie gleichen sich endlich wieder dem internationalen Niveau an, und das liegt nun mal deutlich tiefer.

Die Sonderkonjunktur der deutschen Zahntechnik 1970-2004 ist damit zu Ende.




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Für die Bangbutze: B-Steri jetzt zum Günstigpreis
Gesendet von : Chef Donnerstag, 26. Oktober 2006 - 11:49
Instandhaltung, Angebote, Handwerker
In der Zahnarzt-Newsgroup www.logies.de (ZA Michael Logies, vorgestern übrigens Vater geworden) ist eine Sammelbestellung für B-Steris organisiert worden. Für die nicht Eingeweihten: B-Steris beherrschen das "fraktionierte Vakuum-Wasserdampf Verfahren", das angeblich laut RKI Empfehlung für die Aufarbeitung (absichtliche Wortwahl, da steht also nicht "Sterilisation") von Turbinen, Hand- und Winkelstücken, Ultraschalansätzen etc. deshalb angwendet werden soll, weil die Instrumente in die Risikoklasse "kritisch B" gehören würden. Letzteres ist umstritten, um es mal freundlich zu formulieren.

Die Einkaufsgemeinschaf betreut: ZA Michael Rusev Telefon: 0621/5297770 in der wunderschönen Pfalz. Der Spezialdeal, der dort ausfindig gemacht wurde ist ein

Millenium B+ Sterilisator des italienischen Herstellers Mocom, mit 17 Liter und Microprozessor. Das Gerät wird angeboten für Euro 3.850,-- vom Lieferant Dentec.

Wie gesagt: das ist die Lösung für Bangbutze (kölsch für Angsthasen), die jeglichen Diskussionen mit den Gewerbeaufsichtsämtern bei der befürchteten Praxisbegehung in diesem Zusammenhang aus dem Weg gehen wollen, nach dem Motto: "lieber zuviel als zuwenig". Es gibt dazu mindestens 2 vernünftige Alternativen, die aus Sicht der Qualitätssicherung in der Praxishygiene völlig ausreichende Sicherheit bieten:

1. Methode Logies. Der oben erwähnte Zahnarzt M. Logies bereitet alle seine Hand- und Winkelstücke in einem Babyflaschendesinfektor auf. Das ist im Grunde ein einfacher elektrischer Wasserkocher, in dem die Winkelstücke komplett eingetaucht gegart werden. Nach 10 Minuten Kochen ist da kein Keim mehr nachweisbar. Sagt Herr Logies und sagen die bakteriologischen Kontrollprüfungen an und in den Instrumenten. Dankenswerterweise hat Herr Logies sich wegen dieser sehr praxisorientierten Aufbereitungsmethode mehrfach schriftlich an Herrn Prof. Dr. Becker, zuständig im Robert-Koch-Institut für die Präzisierung der "Empfehlungen" in der Zahnarztpraxis, gewandt und um Stellungnahme gebeten. Bisher gab es außer windelweichen Ausflüchten keine ernstzunehmende Stellungnahme von offizieller Seite dazu. Das kann man auch als Eingeständnis der Ahnungslosigkeit des RKI auf praktischem Gebiet werten.

2. Laut Herrn Prof. Dr. Mielke, RKI Berlin, Mitautor der Empfehlungen, dürfen flexible Endoskope zur Gewebsentnahme aus der Harnblase ohne abschließende Sterilisation (!) in einem Thermodesinfektor aufbereitet und desinfiziert werden, wenn die Betriebsparameter einschließlich der Spülung der Innenflächen hinsichtlich Zeit (90 Min), Temperatur (90 C) und Zusammensetzung des Spülzusatzstoffes (Alkalische Substanzen, pH >10) so eingehalten werden, dass eine zuverlässige Desinfektion gegeben ist. Diese Endoskope werden "semikritisch B" eingestuft und dann ist die Sterilisation keine notwendige Bedingung der Wiederfreigabe des Instruments zur Behandlung. Nachzulesen ist das hier.
Und ob zahnärztliche Übertragungsinstrumente wirklich gefährlichere Keimübertragungswege darstellen als urologische Endoskope, das müßte erst mal bewiesen werden.

Wer also einen Thermodesinfektor besitzt, sollte sich zweimal überlegen, ob ein B-Steri wirklich das Gelbe vom Ei ist. Aus der Praktikersicht ist die Aufbereitung von Hand- und Winkelstücken in einem "verbesserten Geschirrspüler" schon deswegen attraktiv, weil kein fehlerbehafteter Verarbeitungsschritt durch die Mitarbeiter notwendig ist (Vorreinigung, optische Aufhübschung ...). Der B-Steri sterilisiert zwar auch verdreckte Instrumente vollständig, davon sehen die aber noch lange nicht steril aus. Außerdem ist die Wartung eines Thermodesinfektors erheblich preiswerter als die des B-Sterilisators. Und wenn man bedenkt, dass alle semikritischen A Instrumente, wie Abdrucklöffel, Fotospiegel, Anrührspatel .... sowieso am sichersten (Personalschutz) und einfachsten durch einen Thermodesinfektor laufen, dann spricht die aktuelle Rechtslage ganz klar für die Anschaffung eines aufgewerteten Geschirrspülers, nicht für den B-Steri.


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AERA bietet für Zahnärzte kostenlose Preisvergleiche
Gesendet von : Chef Dienstag, 08. August 2006 - 14:44
Instandhaltung, Angebote, Handwerker
AERA-online.de hat ein attraktives Angebot im Netz: ein Preisvergleich von vielen Händlern, Dental-Depots und reinen Versandfirmen von einer großen Breite an Materialien, Instrumente und Geräte, die in der Zahnarztpraxis bzw. Labor gebraucht werden.
Dabei kommen ordentliche Preisunterschiede zu Tage, Beispiel Slimline Cavitron 30 KHz FSI 3er Satz (also 3 Ansätze) gibt es zwischen Euro 220,80 und 298,--.

Das Beste daran ist, dass man sich als Zahnarzt zu nichts verpflichten muss, weder zu Mindesteinkäufen, noch zu Abonnements von Preisvergleichen. Die Firma AERA finanziert sich erstaunlicherweise über die Anbieter.

Zur Klarstellung: ich - Joachim Wagner, Zahnarzt - habe mit Fa. AERA keine wie auch immer geartete Geschäftsbeziehung, die Veröffentlichung dieses Absatzes dient ausschließlich den Lesern.


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Lowtech Behandlungseinheit mit Lowbudget Preis
Gesendet von : Chef Donnerstag, 27. April 2006 - 21:42
Instandhaltung, Angebote, Handwerker
Einer meiner 4 Behandlungsstühle (2,5 für Zahnarzt, 1,5 für Prophylaxe) schwächelt am Behandlungsarm, an dem die Antriebe, der Ultraschall und der Püster montiert sind. Dabei ist der Arm erst 2 Jahre alt. Es handelt sich um einen mißratenen Versuch des US-Herstellers Westar, das sogenannte "European Style Over The Patient" = Peitschensystem auf die eigene Hardware draufzudengeln.

Das traurige Ergebnis ist ein Behandlungsarm, dessen Antrieb für Winkelstücke wegen zu geringer Spannung der Peitsche oft auf "halbacht" hängt, und dessen Turbinenschlauch einfach zu kurz ist. Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute ist, dass www.beaverstate-dental.com mir heute einen "special price for special friends" gemacht hat. Für diesen kompletten Behandlungsarm mit 3 Antrieben und Püster will die Firma US-$ 1.200,-- ohne Fracht und Einfuhrumsatzsteuer, also etwa Euro 1.150,-- wenn man die Luftfracht (180 Euro) und den Zoll (60 Euro) dazurechnet. Natürlich kommt dazu noch die 16% Einfuhrumsatzsteuer, aber die zahlt jeder auch in Deutschland unter der Rubrik "Märchensteuer". Und das Beste: der Durchmesser des neuen Arms von Beaverstate paßt exakt in das Rohr des alten Herstellers. Das liegt übrigens daran, dass die US-Hersteller ihr Zollsystem lieben. Die Standardgröße für sehr viele Dentalfirmen ist 2 Zoll = 50,1 mm Druchmesser. Deshalb kann man beliebig austauschen: den Arm von Beaverstate, den Sessel von Dental-Ez, die Spuckschale von ADEC usw...

Geiz ist .... Für den Preis einer KaVo Gentlesilence LUX 8000 B Turbine in Höhe von : 1.023,-- EUR gibt es bei USA-Herstellern schon 90% eines Behandlungsarms. Das ist ....


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B-Steri von Aesculap - der Tipp der Woche
Gesendet von : Chef Dienstag, 21. März 2006 - 15:31
Instandhaltung, Angebote, Handwerker
Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen neuen Autoklaven für die Zahnarztpraxis anzuschaffen, hat heute sehr viele und teilweise verwirrende Angebote. Einerseits soll der neue Steri nach Möglichkeit die strengsten Sterilisations-Bedingungen (also Sterilisationszyklus "B" für verpackte Hohlkörper) beherrschen, andererseits aber auch kein Vermögen kosten.

Aesculap hatte in den vergangenen Jahrzehnten viele Autoklaven-Modelle im Programm. Bis 2002 wurden auch die sehr solide konstruierten Modelle JA200 und JA300 hergestellt, von denen viele auch an Behörden (z.B. Bundeswehr) verkauft wurden. Aesulap hat den Geschäftszweig Sterilisatoren vor kurzer Zeit komplett abgestoßen und hat alle Ersatzteile, Zeichnungen, Software usw. an Fa. Grah Gmbh, Düsseldorfverkauft.

Auf dem Gebrauchtmarkt z.B. ebay finden sich zur Zeit auffällig viele Aesculap-Autoklaven. Möglichweise haben die Eigentümer die Befürchtung durch die Einstellung der Prodution bei Aesculap in 5 Jahren keinen Service und/oder Ersatzteile mehr zu bekommen, und trennen sich deshalb vorzeitig von äußerst solide gebauten JA300 Geräten, die alle bekannten Sterilisationsbedingungen incl. fraktioniertem Vorvakuum und Druckerprotokollierung beherrschen.

Vom Servicefachmann der Fa. Grah erfuhr ich, dass aus der Servicesicht die Aesculap Geräte relativ problemlos funktionieren, dass die Teileversorgung hervorragend ist, und ganz wichtig: der JA300 jetzt wieder neu produziert wird, aber nicht mehr als Aesculap, sondern als Grah-Gerät. Fazit: wer für einen günstigen Kurs ein solches Gebraucht-Gerät erwerben kann, hat die Sicherheit einer kontinuierlichen Kundendienstbetreuung und Ersatzteilbeschaffung.


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Brauchen wir jetzt alle einen neuen "B" Steri?
Gesendet von : Chef Montag, 20. März 2006 - 15:27
Instandhaltung, Angebote, Handwerker Momentan wird von der Dentalindustrie und -handel bei den Kollegen der Eindruck erweckt, dass alte Sterilisatoren, die noch nicht über Mikroprozessor Steuerung verfügen, ausgemustert werden müssten. Die Norm "B" ist das Schreckgespenst, mit der die Behandler zu Neuinvestitionen in computerisierte Autoklaven "ermuntert" werden sollen. Dass die Geräte nicht mal eben aus der Portokasse zu finanzieren sind, ist eh klar. Wir reden von Summen im Bereich von 5.000 bis 10.000 Euro.

Was aber ist denn nun Sache? Dazu ein Auszug aus einem Dokument der Zahnärztekammer Baden-Württemberg :

.....Im Zuge der Erarbeitung der neuen Norm, die nun eine zehnjährige Diskussion beendet hat, wurde auch die Systematik geändert. Es wird heute nicht mehr von Sterilisatoren verschiedener Typen (B, S oder N), sondern allgemein von Dampf-Klein-Sterilisatoren mit verschiedenen Sterilisationszyklen (B, S oder N). Im Sterilisationszyklus N erfolgt die Sterilisation von unverpackten und kompakten Gegenständen, im Zyklus B werden kompakte, versiegelte, poröse Gegenstände sowie Hohlkörper sterilisiert, im Zyklus S werden spezielle vom Hersteller genannte Produkte behandelt .....


Im weiteren Textverlauf wird klar, dass die B-Norm natürlich schon einen speziellen Sterilisator meint, vorzugsweise mit fraktioniertem Vorvakuum, und implizit auch eine Prozessorsteuerung, die es gestattet, den Sterilisationsvorgang peinlich genau zu dokumentieren (Dauer der einzelnen Teile des Zyklus, Einhaltung der physikalischen Werte während der Zeiten ....), beispielsweise mit angehängtem Drucker. Dieser Sterilisator ist aber keine Pflicht. Pflicht ist nur, einen Sterilisationsvorgang für die schwierigen Instrumente zu haben, der vom Hersteller des Sterilisators genau für diese Anwendung validiert (auf Wirksamkeit getestet) worden ist. Probleme gibt es da mit den alten Schwerkraft-Autoklaven (typischer Vertreter: Typ 24 Melag) nur mit Hohlkörpern, also Endoskope, Übertragungshand- und Winkelstücke. Da kann es durchaus sein, dass die vorgegebenen Programme eine Sterilisation der Innenflächen der Hohlkörper nicht sicher erreichen können.

Ob nun aber die Innenflächen der Übertragunswinkelstücke tatsächlich steril sein müssen, ist aber noch nicht zu Ende durchdiskutiert. Deshalb sollte bei Neuanschaffungen ein "B" Typ gewählt werden, aber funktionierende Geräte der alten Generation brauchen deswegen nicht verschrottet werden.


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Günstig: Turbine passend auf KaVo Kupplung für US-$ 288,-
Gesendet von : Chef Donnerstag, 26. Januar 2006 - 10:12
Instandhaltung, Angebote, Handwerker Im Zuge der Verschärfung der Hygiene Vorschriften in der Zahnarztpraxis müssen viele Kollegen/innen bei den Übertragungsinstrumenten nachrüsten. Das bedeutet im Einzelfall, dass größere Stückzahlen von Turbinen, und Hand- und Winkelstücken beschafft werden müssen. Gerade in solchen Fällen ist das ausschließliche Setzen auf den deutschen Nobelhersteller ein teures Vergnügen. Selbst bei Abnahme von 10 Ka.. Turbinen auf einmal, muss immer noch mit einer Summe von rund (incl. MWSt) von Euro 10.000,-- gerechnet werden. Hier gibt es günstigeres Material, das auch noch genau auf die KaV. Kupplung passt. Wahrscheinlich ist die Qualität der Instrumente nicht so hoch, wie die der deutschen Ausgabe. Aber bei einem Preisabstand vom Faktor 3 läßt sich das verschmerzen. Und außerdem stellt sich dabei auch die Frage: gibt es irgendeinen Hinweis auf die größere Haltbarkeit der deutschen Produkte beim ständigen Sterilisieren? Antwort: das weiß leider kaum einer. CRA hat das mal vor Jahren systematisch getestet und dabei stellte sich heraus, daß der Abstand des Premiumherstellers zu den Mitbewerbern hinsichtlich der Haltbarkeit seiner Turbinen längst nicht so gut ist, wie angenommen oder behauptet.

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Schwer zu beschaffende Ersatzteile - Amerika at its best
Gesendet von : Chef Dienstag, 22. November 2005 - 16:29
Instandhaltung, Angebote, Handwerker
Allen hausmeisterlich tätigen Kollegen/innen wärmstens empfohlen: Hier gibt es einen Händler, der Ersatzteile für praktisch alle Behandlungsstühle, die nicht aus Deutschland kommen, beschafft. Dazu muß man wissen, dass international der Ausrüstungsstandard von zahnärztlichen Behandlungsstühlen mit dem deutschen wenig gemein hat. Die sogenannten luftgesteuerten Stühle von ADEC, Pelton & Crane, Marus, Forest, Beaverstate, Westar ... made in USA, werden zum großen Teil aus Standardelementen zusammengesetzt. Das macht die günstigen Preise möglich und hat für den Kunden den Vorteil, dass die Ersatzteile von Drittanbietern auch passen.

Der Drittanbieter hier hat ein relativ vollständiges Sortiment. Wer also Luftgesteuertes braucht, und sei es nur, um ein Cavitron mit dem Fussanlasser vom Behandlungsstuhl zu bedienen, der wird fündig. Und über die Preise kann man als hiesiger Behandler wirklich nicht meckern: z.B. 1 Versorgungsschlauch für die Turbine mit 4-Loch Anschluss kostet um die 22 US-$. Das ist doch okay, oder?


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Spezieller Chirurgiemotor notwendig oder nicht
Gesendet von : Chef Mittwoch, 02. November 2005 - 00:56
Instandhaltung, Angebote, Handwerker

Frage von "leda":

Implantaterfolge in Abhängigkeit von Chirurgiemotor mit Drehmomentvorgabe, sterile Kochsalzlösung usw. und ohne d.h. das Einsetzen der normalen Einheit, also die Frage: brauchen wir unbedingt ein Chirurgieset oder ein guter Implantologe kann genauso Implantate mit der Einheit einsetzen?

Antwort:
Nein. Der Zufall will es, dass ich - Joachim Wagner, Zahnarzt, Leverkusen - derzeit auf einem Symposium für Schmerzen und Implantologie unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. J. Zöller, Köln im Robinson Esquinzo auf Fuerteventura weile.
Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Komplikationen in der Implantologie sind regelmäßig nicht darauf zurückzuführen, dass das Werkzeug ungeeignet wäre, sondern auf ungenügende Diagnostik und fehlerhafte Behandlungspläne zurückzuführen sind. Mit welchem Drehmoment der Pilotbohrer (das ist der ganz Dünne) oder welcher Kühlung die terminale Fräse betrieben wird, hat wenig Einfluss auf das Ergebnis. Ganz entscheidend ist die Beurteilung des Implantatlagers hinsichtlich Knochenqualität und Quantität in Höhe und Breite und der Lagebeziehung zu anatomischen Strukturen, ganz wichtig hierbei: N. mandibularis.

Während beispielsweise der Sinuslift im OK offensichtlich heute eine vergleichsweise risikoarme Methode darstellt, sieht das für augmentative Verfahren (Knochenersatzmaterial, bzw. autologen Knochentransplantaten) schon ganz anders aus. Prof. Dr. Dr. Zöller bevorzugt übrigens grundsätzlich die Knochendistraktion zur Schaffung besserer Implantatlager.

Ein kleines Bonmot am Rande: "entweder hat der Patient Knochen oder Geld. Das ist das Problem". Soll bedeuten: die schwierigen Fälle haben in der Regel  nicht die finanziellen Möglichkeiten


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