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Pat. mit massiven Bissproblemen

sind einfach zu behandeln
erlebe ich als schwierig zu behandeln
versuche ich direkt an Kollegen weiterzureichen


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Behandlung und Schmerzen
Mein Zahnarzt behandelt

mich immer richtig. Keine Probleme.
95% der Zeit richtig. Ganz selten Schmerzen.
meistens richtig. Schmerzen habe ich schon.
selten richtig. Ich habe oft Schmerzen.
ich muss den Zahnarzt häufig wechseln.


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Chef`s

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Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
z.B. Implantat Abrechnung
Die folgenden Beiträge können in diesem Artikelbereich gefunden werden.


Name des Artikelbereichs: Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..

 Alle : 1 Gehe zur Seite 1 
Im nächsten Leben werde ich Inhaber von 2. Zahnarztmeinung
Gesendet von : Chef Mittwoch, 26. September 2007 - 23:09
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Herr Dipl. Kaufmann H. Lehmann, D-dorf hat mit seiner "2te-Zahnarztmeinung.de" die Goldader getroffen. Vorsichtig geschätzt macht der Mann ganz lockere 500.000 Euronen*) im Jahr an "Gebühren", die ihm seine glückliche Kundschaft überweist.

Berechnungsgrundlage:
Am heutigen Stichtag laufen ca. 150 Auktionen parallel. Ganz vorsichtig geschätzt beläuft sich das Zahnarzthonorar auf 300,-- Euro pro Auktion. Jede Auktion läuft 8 Tage. Das bedeutet einen Durchlauf von 45.000,-- Euro Zahnarzthonorar in 8 Tagen. Davon will der Kaufmann 20% als Vermittlungsgebühr sehen. Also rund 10.000,-- alle 8 Tage. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass nicht wenige dieser Auktionen 4 stellige Eurosummen (10.000,-- aufwärts) aufrufen, dann ...

Dann habe ich den falschen Job. Nicht selber bohren heißt die Devise, sondern von Bohrern 20% nehmen. Das ist der Ärger Nummer 1 mit dieser Internet-Seite. Das ließe sich durch eine "me-too" Seite ändern, die einfach die Masche kopiert. Ärger Nummer 2 ist ein Ärger, der hauptsächlich meine Hochleistungs-Kollegen trifft. Herr Lehmann schafft tatsächlich so etwas wie Markt auf dem sehr intransparenten Gebiet der Zahnmedizin.

Hier nur ein Beispiel: In Berlin fragt ein 50 jähriger Mann in Berlin, ob sein Kostenvoranschlag von Euro 13.650,-- auch günstiger geht. Ihm antworten 4 Berliner Kollegen/innen mit Vorschlägen von Euro 5.561,-- bis hinunter zu Euro 4.311,--, wobei es sich angeblich um die gleiche Arbeit handelt. Was konkret diesen eklatanten Preisunterschied ausmacht, kann hier nicht geklärt werden. Tatsache ist aber, dass die hochpreisigen Kollegen zunehmend unter Druck geraten. Und das ist für Patienten, die tatsächlich Gesamtsanierungs-Zahnmedizin brauchen, nicht die schlechteste Nachricht. Angemerkt werden muss aber an dieser Stelle unbedingt, dass häufig die Notwendigkeit einer Großplanung gar nicht so klar ist, wie sich das viele Patienten denken.


*) können auch 2 Millionen sein.


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Keine Konjunktur in der Zahnarztpraxis
Gesendet von : Chef Samstag, 12. Mai 2007 - 15:47
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Mein Kollege Dr. S. (42) aus Leichlingen (etwa 5 km Richtung Norden) kennt sich mit den Zahnarztpraxen hier in Leverkusen gut aus. Er hat seine Praxis erst vor 5 Jahren als heruntergewirtschaftete Altpraxis übernommen, nachdem er lang und intensiv den Markt für Zahnarztpraxen in der Gegend untersucht hat.
Drum kennt er Hunz und Kunz, darunter auch viele Nachrichtenverbreiter, wie Inhaber von Zahntechniklaboren, Lieferanten und Kollegen. Von 2 Kollegen in Leverkusen weiß er genau, dass sie in Zahlungsschwierigkeiten der verschärften Art stecken. Kollege Dr. K. (50) aus Opladen hatte dort mindestens 15 Jahren seine Praxis, ehe sie jetzt geschlossen wurde. Und das eben nicht, weil Dr. K. zuviel Geld hat, sondern zuwenig. Dem Vernehmen nach waren private Verbindlichkeiten das eigentliche Problem.
Ein weiterer Dr. K, diesmal in Wiesdorf, muß auch jeden Monat bangen, ob die Bank die Gehälter der Mitarbeiter überweisen wird. Auch dieser Kollege hat seine Praxis mehr als 20 Jahre und fällt nicht in die Kategorie "zu mutiger Anfänger mit gescheitertem Geschäftsplan". Ob eine Ehescheidung oder geplatzte Bauherrenmodelle dem Zahnarzt finanziell die Luft abgegraben haben, ist nicht bekannt. Nur eben, dass die tagtäglich hereingebohrte Menge Geld nicht reicht, um alle Zahlungsverpflichtungen zu bedienen.

Natürlich hat das auch damit zu tun, dass die Zahnärzte längst nicht mehr zu den Spitzenverdienern der Nation gehören. Nur wollen das einige ihrer Vertreter selber noch nicht richtig glauben und träumen weiter von den goldenen Zeiten der Vergangenheit.

Dr. S. hat übrigens seine Patientenkartei ganz geschickt erweitert: eine benachbarte Praxis in Leichlingen sollte ursprünglich vom Vater auf die Tochter weitergegeben werden. Nur entschied sich die Zahnarzttochter und fertig ausgebildete Zahnärztin Dr. W. nach 2 Jahren praktischen Bohrens als Assistenzarzt gegen eine Übernahme der väterlichen Praxis. "Zuviel Arbeit, zuviel Verantwortung, bei dem Honorar ...". Dr. S. und Vater W. einigten sich dann über die Zurverfügungstellung der Patientenadressen.

Kommentar: Während in der Öffentlichkeit und auch bei einigen Angehörigen der Zahnarztkaste noch rosige Vorstellungen über die Verdientsmöglichkeiten weiterbestehen, hat sich das wirkliche Leben in der deutschen Zahnmedizin gewaltig verändert. In den heutigen Zeiten gehen die Kollegen, die glauben, dass noch immer die Maßstäbe der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts gelten, schlicht und einfach pleite.


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Zahntechniker und Zahnärzte schauen in eine graue Zukunft
Gesendet von : Chef Montag, 26. März 2007 - 13:02
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..


Hier sind die gemeldeten offenen Stellen für Zahntechniker/innen in der Zeit von 2000 bis heute als Kurve dargestellt. Die Tendenz geht gegen Null.



Das Gleiche für Zahnärzte von 2000 bis 2007. Deutlicher geht es nicht. Es gibt keine freie Stellen mehr.

Quelle: www.jobworld.de


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Hausbesuch: warum Zahnärzte keine Lust darauf haben
Gesendet von : Chef Mittwoch, 20. Dezember 2006 - 17:34
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. Nicht weniger als 3 Hausbesuche mußte ich heute erledigen:
  1. Pat. H.U.(72) im Stadtteil Steinbüchel liegt seit 2 Jahren mit schweren cerebralen Ausfallserscheinungen zuhause im Bett und wird von seiner 70 Jahre alten Ehefrau gepflegt. Zum gewaltigen Knirschen kam in den letzten Tagen auch ein offensichtlicher Zahnschmerz. Die Inspektion vor Ort ergab ein sehr tiefes Loch im Eckzahn. Dieser konnte nach einem ersten Bruch mit einiger Mühe und dem fleißigen Gebrauch des kleinen Hebels entfernt werden.
  2. Pat. G.H. (69) im Stadtteil Schlebusch hat schon mehr als 5 Jahre eine zunehmende Muskelschwäche, die es ihm nicht mehr erlaubt, eine auch nur 10 cm hohe Schwelle zu erklimmen. Für das Beseitigen einer Druckstelle an der Prothese muß entweder der Patient mit dem Rettungswagen und Trage zum Zahnarzt gefahren werden (was die Krankenkasse übrigens 600 Euro kostet), oder der Zahnarzt kommt zu ihm.
  3. Drei Altenheim-Bewohner in Leverkusen-Alkenrath benötigten a) einen Abdruck für eine neue Prothese, b) die Entfernung von 2 zerstörten Zähnen und c) die Begutachtung eines Knirschschadens.
Für 1.) gab es insgesamt Euro 82,53, für 2.) Euro 71,40 und für 3.) allemann zusammen Euro160,47. Gedauert hat das Gesamtmanöver von 9:15 bis 12:00 die Fahrzeit mitgerechnet. Der Gesamtumsatz liegt bei rund Euro 315,-- und das für einen verbrauchten Vormittag. Wäre ich freischaffender Künstler ohne Zahnarztpraxis mit Angestellten am Bein, dann gingen 315,-- ohne große Kosten natürlich voll in Ordnung. Da ich aber 3,5 Vollzeitkräfte in der Praxis beschäftige (für Telefon, Verwaltung, Arbeitvor- und nachbereitung, Desinfektion, Sterilisation, Röntgen, Eigenlabor ....), sieht die Rechnung völlig anders aus.

Pro Arbeitstag (220 im Jahr) fallen an Personal- und Sachkosten etwa 1.000 bis 1.100 Euro an. Ein Vormittag kostet also mindestens 500 Euro. Und jetzt wissen wir, warum Zahnärzte keine Hausbesuche lieben. Wir müssen bei Hausbesuchen Geld mitbringen, und das ist ernstgemeint. Übrigens: bei Hausärzten ist das schon lange so. Dreimal dürfen Sie also raten, warum der Hausbesuch eine vom Aussterben bedrohte Behandlungsform ist.

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Festzuschüsse Zahnersatz ab 01. Jan. 2007
Gesendet von : Chef Montag, 11. Dezember 2006 - 16:02
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. Die Festzuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen zum Zahnersatz haben sich geringfügig verändert. Die Details sind hier nachzulesen.

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Experten und Zocker - unsere Privatzahnärzte
Gesendet von : Submit_News Montag, 06. November 2006 - 10:07
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Ein nicht begeisterter Privatpatient schreibt hier im Forum:

..................... Schon faszinierend, was einem als Privatpatient alles angeboten wird: Der eine will sofort alle Zähne röntgen, selbst wenn das schon ein Jahr vorher gemacht wurde. Bei nächsten wird einem Elektroakupunktur angeboten, woanders Funktionsdiagnostik, Wurzelspitzenresektionen, etc. Und der Endodontologen verlangt einen derart hohen Satz bei der Abrechnung, dass meine private Kasse selbstverständlich ablehnt.

Nach wie vor habe ich immer noch nicht wieder den halbwegs schmerzfreien Zustand erreicht, den ich vor dem Beginn der Zahnarztodysee vor zwei Jahren hatte. Ich spiele mittlerweile ernsthaft mit dem Gedanken, mich trotz der damit verbundenen Kosten in den USA behandeln zu lassen, wo ich einmal gelebt habe, und wo die Ärzte und Zahnärzte nach meiner Erfahrung zwar teuer, aber dafür verlässlich sind. ...............

Die zahnärztlichen Tarife in den USA sind alles andere als günstig. Ein Implantat für 3000 $ (incl. Krone), die Endo-Behandlung für 1500 $, die Krone für 500 bis 1000 $ (das Labor sieht davon 100 $). Warum benutzt der Patient in diesem Zusammenhang das Wort "verlässlich"? Wegen der hohen Wahrscheinlichkeit, als Zahnarzt mit einer "malpractice suit" überzogen zu werden. Das sind von Patienten angestrengte Schadenersatzverfahren wegen echter oder vermeintlicher Falschbehandlung. Es geht hier um Big Business.

PriceWaterhouseCoopers schätzt die Gesamtkosten aller Maßnahmen zur Vermeidung, Abwehr und Bezahlung juristischer Folgen des ärztlichen Tuns auf satte 10% der gesamten Medizinkosten. Hier eine Probe: "In 2004 medical malpractice costs totaled over $28.7 billion, up from about $26.5 billion the previous year."

In den USA überlegt es sich jeder Kollege dreimal, bevor er auf seine Patienten einen dieser (nicht EBM) Sätze losläßt:
  • Amalgam ist gefährlich, deshalb sollten Sie die Füllungen austauschen lassen.
  • Ihre Schmerzen kommen von zu hohen Frühkontakten, deshalb brauchen Sie eine Funktionsdiagnose.
  • Wir machen mal eine WSR und dann verschwindet das Problem am Schneidezahn.

Jeder einzelne dieser Sätze wird ihm nämlich in einem Schadenersatzprozess von dem Sachverständigen (ADA gelisteter Kollege, Grundlage: wissenschaftliche Evidenz) zu Recht zerpflückt, und die Versicherung kündigt ihm nach Zahlung von 1.000.000 $ an den Geschädigten den Versicherungsschutz. Dann ist der Kollege nicht mehr arbeitsfähig. Und einen Prozess anfangen ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eine der leichtesten Übungen: bei einer Rechtsanwaltsdichte von 60 : 1 (auf 60 Einwohner einen Anwalt !) und der üblichen Vorgabe, dass der Anwalt nur erfolgsbezogen kassiert - let's have a trial.


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Zielgröße: Viel Krone für fast umsonst
Gesendet von : Chef Dienstag, 19. September 2006 - 15:59
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Dem Spiegel glaubt man solange, bis man im Spiegel gestanden hat. Das alte Bonmot ist wieder anwendbar; der Spiegel schreibt in der vorletzten Ausgabe über MacDent, dass die frisch aus dem Boden gestampfte Firma demnächst die deutsche DentalLandschaft umpflügen wird - mit importiertem Zahnersatz. Nach der Discounter Methode "pile 'em high, and sell 'em cheap" sollen laut den vollmundigen Ankündigungen dann ganze Containerladungen an Chinakronen für die ganz kleine Mark über den Tresen gehen.

Was der Händler schon richtig erkannt hat, ist, dass ein Land das heute schon mehr als 30% der weltweiten PC- und Unterhaltungselektronik alleine produziert, mit der Herstellung der Lowtech Artikel Zahnkronen sicher keine Schwierigkeiten hat. Und das zu unverschämt niedrigen Kosten. Warum also nicht? Es profitieren doch alle davon. Auch die Patienten, oder?

Nicht wirklich. Da gibt es leider einen Zielkonflikt: der Händler kann ganz locker alle Zahnersatz-Anbieter in Deutschland unterbieten - vorausgesetzt er verkauft viele Kronen. Der Patient will die günstige Krone, aber will erauch viele davon?

Abgesehen von kompletten Ignoranten ist den meisten Kunden klar, dass die Entscheidung, einen Zahn für eine Krone abzuschleifen, einen Zahnarzt mit Gewissen verlangt. Der weiß aber auch, dass die Zielgröße "Viele Kronen für wenig Geld" nur für die Werbung gut ist, für die Zähne ist sie es ganz sicher nicht. Hoffentlich merkt das auch die Kundschaft bevor Dr. Raffzahn den großen Schleifer einspannt und 100 Zähne am Tag für Kronen abraspelt.


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KFO-Gebührenordnung hat einen blinden Fleck
Gesendet von : Chef Dienstag, 08. August 2006 - 14:19
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..

Angenommen der 24 beißt - wie im Bild - mit dem palatinalen Höcker außen am 34 vorbei (sogenannter Scherenbiss); kann man in Deutschland sowas "auf Kasse" behandeln? Antwort: nein, es gibt im BEMA keine Einzelzahn-Kieferorthopädie.

Drum bietet es sich an, solche Fälle privat privat (= ganz ohne irgendeine Versicherung "Cash in die Täsch") zu erledigen. Für 150 gibt es 2 schiefe Ebenen aus Kunststoff auf die beiden Beisser, und Voila: 6 Wochen später stehen die Zähne richtigrum.



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Drückerkolonnen verkaufen Werbung für Zahnärzte angeblich im "Focus"
Gesendet von : Submit_News Dienstag, 11. Juli 2006 - 13:34
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Der Kaltanrufer (ist verboten) fragt in der Praxis die Mitarbeiterin am Telefon als erstes, ob ihr Chef Interesse an einer Veröffentlichung über ihn im "Focus" oder der "Bunte" hat. Nach Rückfrage der ZFA beim bohrenden Kollegen/in im Behandlungszimmer hat der Zahnarzt natürlich Interesse, sich mal in großen Blättern zu sehen. Also läßt sich jetzt der Zahnheilkundler das Telefon reichen. Der Anrufer stellt ihm in Aussicht, dass der "Focus"  einen Artikel über Gesundheit/Wellness plane, und dabei mittendrin eine Anzeige mit Bild einbetten könne und darüberhinaus auch noch die Praxis im Artikeltext vorstellen würde. Details gebe es aber erst im Beratungsgespräch.

Läßt man sich darauf ein, kommt der "Berater" in die Praxis und biegt dem verdutzten Praxisinhaber bei, dass für ein Inserat unter der Rubrik Gesundheit mehr als 3.000,-- Euro fällig werden, wobei sich das merkwürdigerweise nur auf ein Einzugsgebiet von 50 km um die Praxis beziehen soll. Ob der "Focus" oder die "Bunte" eine Regionalausgabe maßgeschneidert für einen Zahnarzt herausgibt, bleibt im Beratungsgespräch unklar und die versprochene redaktionelle Berücksichtigung der Praxis im Artikel ist ebenfalls sehr zweifelhaft.

Aufgrund der Vielzahl der bisher aufgetauchten Hinweise auf diese Drückermasche scheint es vielmehr so zu sein, dass weder der Focus noch irgendein anderes Blatt auch nur entfernt daran denkt, Schleichwerbung für beliebige Zahnarztpraxen in Artikeln der eigenen Redaktion unterzubringen und zu verkaufen. Hier handelt es sich um eine ganz einfache Abzocke durch Drückerkolonnen. Wahrscheinlich kommt die Werbung in den "Focus" als billige DIN-A 4 Flyer-Einlage in die 250 Stück, die im jeweiligen Landkreis abonniert sind. Vorne 10 Praxen mit Bild und hinten die 20 "billigen" für 2.000,-- Euro ohne Foto. Das nennt man dann erfolgreiches Geschäftsmodell.


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Insolvenz nach 19 Jahren Praxis
Gesendet von : Chef Freitag, 07. Juli 2006 - 10:54
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. Proventura Industrie-Auktion West GmbH liquidiert die Reste einer 19 Jahre laufenden Zahnarztpraxis. So sieht die Endstation aus, wenn der Ertrag der Praxis schon lange nicht mehr mit den privaten Ausgaben mithält. Wahrscheinlich hat der/die Kollege/in eine Ehescheidung und/oder hochdefizitäre Immobilien-Steuerspar-Modelle am Hals. Dann kommt eins zum andern

  • das Familiengericht mißt im Scheidungsurteil der Exfrau satten Unterhalt aus ehemaligen Gutverdiener Zeiten zu,
  • der Zahnarzt sieht nicht ein, seine persönlichen Ansprüche herunterzuschrauben und holt sich das neueste Porsche Modell natürlich auf Pump.
  • mehrere Steuersparmodelle aus der Vorwende- und Wendezeit verlieren jeden Tag Geld. Die Kosten (Zinsen und Unterhaltung) übersteigen die Mieteinnahmen um teilweise 100%, was sich auf 20.000 p.a. und mehr Defizit addiert. Verkaufen lassen sich die Objekt nur mit äußerst schmerzhaltem Wertverlust gegenüber dem kreditfinanzierten Kaufpreis.
  • der Rubel rollt auch in der Praxis nicht mehr so richtig. Viele Patienten sind durch die Festzuschüsse verunsichert und steichen im Zweifelsfall den Zahnersatz einfach.

Wenn dann die Apobank ihre Felle schwimmen sieht und den Eindruck bekommt, dass der Praxisinhaber trotz gutgemeinter "Beratungsgespräche" den Ernst der Lage nicht erkennt, dann wird eben die Notbremsung eingeleitet: ab sofort keinen müden Euro mehr.

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Mentale Herausforderung für deutsche Zahnärzte
Gesendet von : Chef Dienstag, 13. Juni 2006 - 15:57
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Der politisch korrekte (PC) Ausdruck für Langsamdenker in den USA heißt: "mentally challenged people". Mental überfordert ist offenbar die Gesamtheit der deutschen Zahnärzte mit der Frage, wie denn im Zahnersatzbereich die finanzielle Gewichtung zwischen Arzt und Techniker aussehen sollte. Schaut man sich aktuelle Rechnungen für Zahnersatz an, dann liegt das Verhältnis zwischen Zahnarzt und Technik über alle Leistungen gerechnet bei 1 zu 2 (nicht ganz genau, aber fast 2). Das heißt der Arzt sieht einen Euro, der Techniker 1,9 Euro.

Ein Blick über die deutsche Landesgrenze hilft dabei, die künstlich hochgehaltenen Laborpreise zu vergleichen. Hier zeigt eine Praxis aus Birmingham ihre Preise für Normalsterbliche, also praktisch AOK-Standard. Erstaunlicherweise hat eine Krone, egal in welcher Ausführung immer den gleichen Preis: 220 Pfund. Der Patient wird nicht mit den Technikkosten verwirrt. Der Zahnarzt sagt beispielsweise dem Patienten "du brauchst 5 Kronen, das macht 5 mal 220 Pfund". Langatmige Vorlesungen über die widerspenstige Kostenberechnung von Keramik vorne und hinten, oder Gold hier und NEM da, sind auf diese Weise entbehrlich. Den britischen Kollegen/in kümmern die Laborberechnungen wenig weil die Laborkosten jenseits des Ärmelkanals (und auch sonst weltweit) ganz anders angesetzt werden: viel niedriger. Als Orientierung kann hier eine Preisliste von Permadental dienen. Eine Krone in NEM vollverblendet in Keramik kostet da tutti 80 Euro, und wird dafür von Hongkong bis in den deutschen Mund geliefert. 80 Euro entsprechen etwa 55 Pfund. So bleiben für den Zahnarzt noch 165 Pfund übrig, was einer Relation zwischen Zahnarzt und Technik von 3 zu 1 entspricht. Und das ist die Größenordnung, an dem sich die globale Preisbildung beim Zahnersatz orientiert.

Die deutschen Laborpreise sind keine Markt- sondern staatlich verordnete Wunschpreise. Der Staat ist über das Sozialgesetzbuch direkt in der Preisgestaltung beteiligt, was in einer freien Wirtschaft ordnungspolitisch problematisch ist. Und dazu wird der Wettbewerb, der theoretisch durch eine Unterschreitung der BEL-Höchstpreisliste möglich wäre, durch falsche Anreize im System systematisch verhindert. So soll der Zahnarzt keine müde Mark am Verkauf von günstigerem Ersatz mitverdienen, schreibt der Verordnungsgeber und erwartet dann auch noch, dass das funktionieren soll. Willkommen in der Wirklichkeit ...


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Im Durchschnitt 3.700 Euro für die 70 Stunden-Woche
Gesendet von : Chef Freitag, 09. Juni 2006 - 14:56
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Ärzteeinkommen sind derzeit in aller Munde. Aber trotz des Ärztestreiks in Krankenhäusern und Protestveranstaltungen auf der Straße weiß niemand so genau, von welchen Größenordnungen nun tatsächlich die Rede ist. Hier im Netz hat es eine grafisch gut aufbereitete Aufstellung der Einkommen von Ärzten. Da ist u.a. nachzulesen, dass ein Hausarzt im Durchschnitt für netto 3.700 Euro im Monat jeden Tag 12 Stunden arbeitet. Das entspricht von der Arbeitszeit her einem 1,5 fachen Job im öffentlichen Dienst. Vom Verdienst her aber nicht, denn der Amtsarzt geht um 16:00 nach 8 Stunden nach Hause und hat mehr als 2.500 Euro netto.

Für diese 3.700 werden bis zu 120 Patienten am Tag mit vollem Einsatz betreut, verarztet, krankgeschrieben, überwiesen, schlimme Nachrichten überbracht und auch noch menschlich behandelt. Und wenn nachts das Telefon klingelt, ist schon wieder Dienstzeit, weil der Notdienst der Ärzte die Kollegen vor Ort ziemlich oft erwischt.Und dann soll der Mediziner ganz wach, ganz ausgeschlafen und ganz fit sein für jeden der 300 Patienten in der Woche, denn es geht da nicht um die vergleichsweise unwichtigen Zähne, sondern auch um Leben und Tod.

Es ist einfach nicht Ordnung, wenn die Gesellschaft, und als ihren Repräsentant darf Frau Schmidt BMG gelten, einem der wichtigsten Berufe in diesem Land Jahr für Jahr neue Honorar-Daumenschrauben anlegt und dann noch erwartet, dass die Ärzte stillhalten. Dass im Osten Deutschlands die Hausarztpraxen auf dem flachen Land so gut wie nicht mehr besetzbar sind und auch im Westen viele Kollegen mit England, Norwegen und der Schweiz liebäugeln ist ein ganz klares Signal: mit den Restriktionen hierzulande mit Budgets, mit Wirtschaftlichkeitsprüfungen und unbezahltem 3. Monat in jedem Quartal wird es nicht endlos weitergehen.


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Verkaufen oder Helfen - Quo vadis Zahnmedizin?
Gesendet von : Chef Mittwoch, 17. Mai 2006 - 18:09
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
".... Ab dem Moment, da der Verkauf im Vordergrund steht, ab diesem Moment kann sich eine Zahnmedizin nicht mehr Medizin nennen [Welie, 2004]. Wenn das Leitmotiv das Verkaufen ist und nicht das Helfen, dann ist es kein ärztliches Handeln mehr, sondern Handeln eines Handwerkers. ..... " Soweit das Zitat von Prof. Dr. Giovanni Maio, Medizinethik, Freiburg.

Ich hatte heute ein Interview mit einem jungen dynamischen Vorbereitungsassistent. Das sind die Zahnärzte, die noch ihre 2 Jahre Assistenztätigkeit ableisten müssen, bevor sie sich selbstständig machen können. Der junge Mann hat schon 6 Monate in einer Praxis gearbeitet, die eine sogenannte qualitativ hochwertige Versorgung erbringt. Dazu zählen u.a. keine Amalgamfüllungen, dafür Füllungen hauptsächlich als Zuzahlungsleistung Euro 60,-- aufwärts, Implantate auch mit Sinuslift, Funktionsanalyse (FAL), "Quadrantensanierung" und "Komplettsanierung".

Alle diese tollen Errungenschaften ("tolle" FAL, hahaha ...) zeichnen sich durch eine gemeinsame Linie aus: sie sind privat und ganz sicher nicht billig. Sie gehören in die "Premium"-Zahnmedizin, die vom Zeitgeist gefordert und gefördert wird. Weiß muss es sein, und viel Geld muß es kosten. Ob die Einzelmaßnahmen bei der Komplettsanierung für den Patient von echtem Vorteil sind, das wird überhaupt nicht mehr gefragt. Da werden Zähne gezogen, die mit Liebe zum Detail durchaus noch 10 Jahre gehalten hätten, die aber der Gesamtplanung als leicht unsichere Kandidaten einer Versorgung von Ohr bis Ohr entgegen gestanden haben. Statt Zahn kommt der Knochendübel. Das ist für den Zahnarzt von Vorteil: er kann langfristig planen, ohne Rücksicht auf die Launen von Zahnnerven nehmen zu müssen. Außerdem kann in ganz anderer Größenordnung liquidiert werden. Statt Euro 1.000,-- für konservative Lösung stehen 10.000,-- auf dem Implantat-Preisschild.

Und genau darum ist die "umfassende Sanierung" eine angreifbare Vorgehensweise. Dient sie wirklich dem Patienten? Wird er dadurch gesünder? Was ist mit den 10% Schwund in Form von irreversiblen Pulpitiden alleine durch den Schleifstress? Was ist mit der Kronengingivitis, die erfahrungsgemäß an der Hälfte aller Kronen entsteht. Wie sieht der Mund 10 Jahre später oder 20 Jahre später aus? Sind dann wirklich noch alle "sanierten" Zähne in diesem Zustand? Oder ist es nicht vielmehr so, dass das Einzige, was den Unterschied auf lange Sicht ausmacht, die sorgfältige Entfernung bakterieller Beläge auf allen Zahnoberflächen ist? (Letzteres ist übrigens nicht identisch mit dem Zähneputzen.)

Das ist der Trost derjenigen, die keine 10.000,-- für den Zahnarzt haben: nach spätestens 10 Jahren ist der effektive Plaqueentferner ohne Gesamtsanierung besser dran als der Gesamtsanierte, der im Zahnzwischenraum die Plaque nicht entfernt bekommt.


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Wams schreibt über den Moloch Gesundheitswesen
Gesendet von : Chef Montag, 24. April 2006 - 18:51
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. Die Wams (Welt am Sonntag) schreibt u.a. zur Unterfinanzierung des Gesundheitswesens. "Wir machen täglich die Erfahrung, daß Ärzte jeden verfügbaren Patienten durch ihre Apparate schleusen, damit sie die Kosten für ihre technische Ausstattung wieder hereinbekommen", sagt Christian Zimmermann, Präsident des Allgemeinen Patienten-Verbandes. Lesen Sie das Original.

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Zahnarztpraxis-Verkauf aus "familiären Gründen"
Gesendet von : Chef Montag, 13. Februar 2006 - 10:11
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. Zur Zeit wollen sich offenbar viele Kollegen/innen von ihrem Lebenswerk - ihrer Praxis - trennen. Rekordverdächtige 134 Direktanzeigen der Inhaber und knapp 20 Vermittler insererieren in der aktuellen ZM. Eine typische Zeile lautet so:

Bremerhaven: letzte Chance!Schein- und umsatzstarke 3 BHZ sehr(!) preiswert! Fotos

Bei dieser und vielen anderen Anzeigen stellt sich die Frage, warum die Praxis denn nun verkauft wird. Einige Verkäufer saugen sich dann wenigstens noch die ominöse Angabe "aus privaten Gründen" aus den Fingern. Es fällt aber auf, dass so gut wie keine Anzeige das Alter des Inhabers als Verkaufsgrund nennt. Das kann damit zusammen hängen, dass eine Alterspraxis bei Berufsanfängern negative Assoziationen hervorruft. Wahrscheinlicher ist aber die Vermutung, dass das Gros der um die 50 Jahre alten Verkäufer nach den deutlichen Umsatzeinbrüchen in 2004 und 2005 keine Lust mehr auf das Weiterbohren haben.Ganz deutlich steht das in dieser Anzeige:

 ...Der derzeitige Inhaber wechselt in den Consulting-Bereich....

Das gegenüber den potenziellen Käufern zuzugeben, ist mutig und drückt den Verkaufspreis, weil damit klar ist, dass das Verhältnis zwischen persönlichem Einsatz und Ertrag als unrentabel empfunden wird.


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Noch schnell Steuern sparen mit Spontan-Investitionen
Gesendet von : Chef Dienstag, 06. Dezember 2005 - 10:57
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Für das alljährliche Geldausgeben kurz vor dem 31. Dezember zum Zwecke der Verringerung der Steuerlast haben die Zahnärzte traditionell noch einen kleinen Betrag übrig. Früher wurden damit Immobilien und sonstige Geldvernichter wie Film-, Schiff- oder Windkraftfonds "gezeichnet". Diese Art von Engagement scheitert aber heutzutage nicht nur am Finanzminister, sondern vor allem auch an der Bank. Kredite für windige Geschäfte geben die Herren in Schlips und Kragen jetzt deutlich seltener heraus. Also steht der Investition in sinnvolle Gerätschaften kein liquiditätsverschlingender Steuerdeal mehr im Wege. Dieses Jahr bietet sich der Kauf einer digitalen Kamera für Mundaufnahmen an. Die Preise für Kompaktgeräte mit absolut ausreichender Auflösung sind soweit gesunken, dass weiteres Zuwarten sich nicht mehr lohnt. Es bieten sich derzeit 3 verschiedene Klassen an:
  1. Eine Kompaktkamera ohne Zusatzteile mit guten Eigenschaften im Makrobereich. Da ist z.B. die Sanyo Xacti VPC-E6 Digitalkamera (6 Megapixel) für 299,-- Euro zu nennen. Der Blitz befindet sich so dicht am Objektiv, dass auch eine sehr nahe Makroaufnahme gut ausgeleuchtet wird. Ein Anwender aus dem Logies-Zahnärzteforum zeigt mit dieser Lösung sehr beachtliche Aufnahmen. Als Einstieg ist diese Lösung sehr empfehlenswert.
  2. Dann bietet www.doctorseyes.de verschiedene Komplett-Kombinationen bestehend aus verschiedenen Kompaktkameras und einem LED-Lichtring zum "Schnellschießen" in der Mundhöhle an. Die Preise bewegen sich zwischen 1.000,-- und 1.500,-- je nach gewählter Kamera und Belichtung. Der Vorteil hierbei ist, dass die Aufnahmen mehr oder weniger "idiotensicher" gelingen, weil das Problem des Scharfstellens im Dunkeln und der Belichtung im kurzen Nahbereich durch die LED-Dauerbeleuchtung beseitigt ist. Von Anwendern (Zahnärzten) wird allerdings bemängelt, dass die Farben durch die weißen LED zu bläulich erscheinen.
  3. Und schließlich ist da noch Canon mit der semiprofessionellen Ausstattung bestehend aus einer aktuellen digitalen Spiegelreflexkamera 350D (€ 750,--), einem Canon-Makroobjektiv 100 USM (€550,--) und einem Canon Ringblitz MR 14 EX (€550,--). Diese Kombination hat dann für den Zahnarzt den Vorteil, dass Makroaufnahmen auch aus einer größeren Entfernung geschossen werden können, so dass die Linse nicht vom Patient zugehaucht werden kann.  Der Nachteil ist, dass die Bedienungsanleitung dieser Kamera 3 mal so dick ist wie die der obigen Geräte. Und das kann für Schnappschüsse durchaus von Nachteil sein.


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Wir müssen uns warm anziehen - mittelfristige Praxisprognose
Gesendet von : Chef Dienstag, 29. November 2005 - 09:31
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. Von 1985 bis 2003 hat die Zahl der niedergelassenen Zahnärzte um 40% zugenommen. Zur gleichen Zeit ist der Behandlungsbedarf pro Patient gesunken. Das ist festzumachen an 3 Entwicklungen:

  • heute beträgt der Anteil naturgesunder Gebisse bei Zwölfjährigen über alle Bundesländer gerechnet knapp 60%,
  • der DMF-T Wert (Decayed Missing Filled Teeth = Kariös erkrankte Fehlende Gefüllte Zähne) bei 12-Jährigen liegt bei 1,0 und ist damit erheblich besser als in den 80er Jahren (ca. 3,5)
  • die Zahl der abgerechneten Brücken (fester Ersatz) verminderte sich von 1985 bis 2003 um ca. 40%, was ebenfalls ein Hinweis auf geringer werdenden Prothetik Bedarf ist.

Außerdem ist zu berücksichtigen, dass auch heute im Jahr 2005 noch immer etwa doppelt so viele Berufsanfänger in die niedergelassene Praxis drängen, wie ältere Kollegen/in aussteigen. Für die nächsten 15 Jahre ist deshalb mit einem weiteren Anstieg der Zahnarztdichte um 20% bis 30% zu rechnen.
Was bedeutet das nun? Der kleiner werdende Markt "allgemeiner Zahnbehandlungsbedarf" wird auf immer mehr Anbieter verteilt. Die Umsatzentwicklung und damit die Rendite der zahnmedizinischen Leistungsanbieter wird sich mittel- und langfristig ganz sicher negativ entwickeln, um genau zu sein: doppelt negativ. Ob sich vor diesem Hintergrund noch Neugründungen von Einzelpraxen mit einer durchschnittlichen Kreditbelastung von derzeit € 250.000 (Quelle Apobank) rechnen, das werden wir sehen. Aus zuverlässiger Quelle (KZV, Zahl aus 2000) ist bekannt, dass in der KZV Nordrhein 12% aller Praxen unter Bankaufsicht stehen - wegen nicht vorhandener Liquidität.

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GOÄ und EBM sind anders als GOZ und BEMA
Gesendet von : Chef Dienstag, 15. November 2005 - 09:11
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Im Rot-Schwarzen Koalitionsvertrag steht auf Seite 91 ( "Es wird eine Behandlungspflicht zu bestimmten Gebührensätzen für privatversicherte Personengruppen, wie zum Beispiel Beihilfeberechtigte und Standardtarifversicherte, sowohl bei wahlärztlichen Leistungen in Krankenhäusern als auch bei ambulanten Leistungen niedergelassener Ärzte geschaffen. Die dafür vorgesehenen abgesenkten Gebührensätze werden in der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und für Zahnärzte (GOZ) verbindlich verankert."). So sieht die Weiterentwicklung der GOZ nach 18 Jahren in der Zukunft aus (Seite 90 "Wir werden das ärztliche Vergütungssystem fortentwickeln und vereinfachen, um eine qualitativ hochwertige Versorgung aller Versicherten in der GKV auch in Zukunft zu gewährleisten."). Und wieder schlägt die Verwechslung des Verhältnisses GOÄ/EBM mit dem von GOZ/BEMA zu.

Die Koalitionsvereinbarungen im Bereich der ärztlichen Gebührenordnungen zielen auf das eklatante Mißverhältnis der privaten ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) und dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) für gesetzlich Versicherte. Hier ist in der Tat ein ganz großer Graben entstanden. Die Ärzte erhalten im Privatbereich jede Leistung ungefähr im Verhältnis 2:1 bis 3:1 höher vergütet )**, als solche beim normal Versicherten. Das ist ganz anders, als im zahnärztlichen Bereich. Das Verhältnis GOZ zu BEMA ist ungefähr wie 1,3:1, mit anderen Worten, der Privatversicherte ist in der zahnärztlichen Praxis lange nicht so viel wert, wie beim Arzt. Deshalb haben Ärzte öfter ein extra Wartezimmer für Private, Zahnärzte eher nicht.

)** Berechnet aus dem derzeitigen Honorarverteilungsmaßstab der KV Berlin, wonach der Punktwert z.Zt. um die 4 €cent pendelt, und die Quote (Prozentsatz der bezahlten Leistungen) etwa bei 75% liegt. Für alle Zahnmediziner noch mal im Klartext: die Berliner Ärzte bekommen im Durchschnitt nur 75% ihrer Leistungen bezahlt, erbringen also 25% umsonst. Ein interessanter Aufsatz zur Honorarverteilung der Ärzte ist hier.


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20% aller Ärzte weniger als 2600 Euro brutto
Gesendet von : Chef Mittwoch, 05. Oktober 2005 - 08:24
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Jetzt ist es amtlich. Die Rentenversicherung der Ärzte Berlin hat aus den obligatorisch einzureichenden Einkommensteuer-Bescheiden der bei Ihnen versicherten Ärzte berechnet, dass 22% aller Mitglieder pro Monat weniger als 2.600,-- Euro verdient. Es handelt sich dabei um das Brutto Einkommen, also vor dem Abzug von Einkommensteuer und Versicherungsbeiträgen für die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass alle diese Ärzte selbständig sind und bei einer Insolvenz ihrer Praxis nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosenhilfe haben (das ist so, weil sie keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung zahlen können), dann ist doch klar, warum heute viele Ärzte lieber einen Angestelltenjob annehmen, als eine eigene Praxis zu führen.


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Zahnersatz aus Deutschland ist teuer
Gesendet von : Chef Freitag, 26. August 2005 - 13:36
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Patienten fragen inzwischen schon mal nach: warum ist der Zahnersatz so teuer, in Ungarn und Polen geht es doch viel billiger? Die Recherche im Netz fördert deutliche Unterschiede bei den Laborpreisen zu Tage. Am Beispiel einer Einzelkrone kann das gut gezeigt werden. Zuerst kommen hier die Preise von www.permadental.de, eine Zahnersatz-Handelsunternehmen, das bereits viele Jahre auf dem Markt ist, und unter anderem von der Uni Köln, Prof. Dr. Kerschbaum die Bescheinigung bekommen hat, qualitativ mit deutschen Laboren mithalten zu können.Dort kostet die Einzelkrone (alle Preise für Endverbraucher incl. MWSt und Transport):
  1. als Metallkeramik-Krone aus NEM (Nichtedelmetall) und Vollverblendung € 102,--
  2. als Metallkeramik-Krone mit hochgoldhaltiger Legierung und Vollverbl. € 172,--
  3. als Vollkrone Metall aus NEM € 81,--
  4. als Vollkrone Metall mit hochgoldhaltiger Legierung € 172,--
Zum Vergleich nun die Zahlen für das deutsche Labor (Preise BEL II Praxislabor incl. MWSt, Keramikvollverblendung laut BEB mit gemäßigtem Preisniveau)
  1. wie oben € 201,--
  2. wie oben € 253,--
  3. wie oben € 106,--
  4. wie oben € 193,--
Die hier angegebenen Preise für das deutsche Labor liegen eher im unteren Bereich, weil viele zahntechnische Labore die frei kalkulierbaren BEB Leistungen (darunter fallen die Keramikvollverblendungen) höher ansetzen, als hier angenommen. Wenn man sich jetzt den Vergleich anschaut bei den häufigsten Kronenformen, nämlich die Nummer 1 und 2 , dann zeigt sich, dass bei 1. ein Preisunterschied von 100%, und bei 2. immer noch von 47% existiert. Und das bei vergleichbarer Qualität. Natürlich gibt es auch die Edelzahnschmiede, die einen höheren Qualitätsanspruch hat; allerdings gibt die sich auch nicht mit den Preisen, die hier für das zahnärztliche Eigenlabor angegeben wurden, zufrieden. Diese Hochleistungs-Zahnlabore nehmen durchaus schon mal das Doppelte.

Für einen nicht kleinen Teil der Patienten ist es aber wichtig, dass es diese Importmöglichkeit von Zahnersatz mit einer gewissen Basisqualität gibt. Denn wir schreiben das Jahr 2005, in dem mehr als 5 Mio. Menschen mit Hartz 4 zurechtkommen müssen ; da heißt die Alternative nicht Edelkronen oder Normalkronen, sondern günstig oder garnicht. Und wenn die Spannbreite der Laborpreise bei einer einzigen Krone von 81,-- Euro bis 500,-- Euro (BEB ausgereizt) reicht, sollte der Patient schon genau und vollständig informiert werden, welche Optionen zur Verfügung stehen.P.S.: mit Permadental pflege ich (J.Wagner) keine Geschäftsbeziehungen


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Zahnersatz-Nachfrage bleibt bescheiden
Gesendet von : Chef Mittwoch, 24. August 2005 - 15:58
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
gestern war Vorstandstreffen des Decksteiner Kreises e.V., Köln. Die
Kollegen haben durch die Bank bestätigt, dass der Zahnersatz
gegenüber 2004 um 40% eingebrochen ist und die Tendenz zur Zeit
gleichbleibend auf diesem Niveau ist. Laborinhaber (2 Fälle) haben
gleichlautende Einbrüche und mindestens einer hat 3 Leute entlassen.

Der Unmut an der Basis war deutlich zu spüren: warum haben die
Verhandlungsführer der Zahnärzte (Fliegen-Eßer und Co.) beim
Festzurren der Festzuschüsse eigentlich die kombinierten Ersatzteile
so drastisch gestrichen? Der Schuß ist doch voll ins Knie gegangen.

Unter dem Ladentisch wurde ja bekanntlich bei der KZBV das Kalkül
angestellt: die Menge sinkt durch die Festzuschüsse etwas, dafür
bringen die Arbeiten aber mehr Profit, weil die Preise über den
Umweg des "gleichartigen/andersartigen Gedöns" vom Zahnarzt selbst
bestimmt werden können.

Offensichtlich haben sich die Strategen der KZBV bei der Beurteilung
des preisgesteuerten Mengeneffekts grandios verschätzt. Genau wie
die Gewerkschaften, die ja auch immer den Zusammenhang zwischen
Arbeitslohn und nachgefragten Arbeitern abstreitet. Offenbar glaubt
man bei der KZBV = Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, dass man
die deutsche Sonderentwicklung mit dem immer noch hypertrophen
Bereich Zahnmedizin, der zu 60%-70% am Tropf der gesetzlichen
Krankenkassen hängt, ohne große Abstriche in der Menge in die
Privatversicherung überführen kann. Da liegt der Denkfehler. Es gibt
eben doch einen Zusammenhang zwischen Preis und Menge auch in der
deutschen Zahnmedizin.

Es war der deutschen Bank schon vor 10 Jahren klar, dass die
spezielle Situation der Zahnmediziner hierzulande auf mittlere Sicht
ein schrumpfender Markt werden wird, und darum die Kreditvergabe mit
Vorsicht angegangen werden muss. Was wir seit Jahren an
Herabstufungen des Honorars, der Nichtanhebung der GOZ etc., der
1Punktwertkürzungen bei KFO und ZE erleben, ist von außen betrachtet
nur die Entwicklung hin zu "normalen" Zahlen, wie sie in anderen
Industrieländern üblich sind. Und das bedeutet speziell beim
Zahnersatz noch weitere Einbrüche in der Menge, der Verlagerung von
Laborarbeiten auf billige Massenhersteller und mehr NEM Legierungen.

Zurück zum 40% Einbruch 2004/2005. Es stellt sich heute die Frage:
warum haben wir Zahnärzte ohne Not große Teile von Krankenkassen-
Geldern, die bis 2004 im Bereich ZE-Budget schließlich
gezahlt wurden freiwillig aufgegeben - aufgegeben durch die
Ausgrenzung speziell von Teleskopen und Kombiersatz? Es ist im
Nachhinein sonnenklar, dass diese Gelder auf Nimmerwiedersehen weg
sind, und die Patienteneigenanteile noch dazu.

Und jetzt schicken wir Fliegen-Eßer wieder hin - zum
Rückgängigmachen der Reform.


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Pleite gehen mit einer Zahnarztpraxis
Gesendet von : Chef Montag, 15. August 2005 - 19:11
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Jung, dynamisch und erfolglos - so etwa kann man den Kollegen A. aus L. bezeichnen. Gegründet hat er vor 4 Jahren sein zahnärztliches Etablissement in einem mittelprächtigen Stadtteil. Die Räume liegen absolut zentral, Laufkundschaft gibt es reichlich durch Mediziner nebenan. Der Innenarchitekt hat sich beim Ausstaffieren der Zahnarztpraxis offenbar Anregungen in einer Privatbank geholt, so großzügig und lichtdurchflutet ist die Eingangshalle des Kollegen.

Beim Behandeln nimmt sich der Zahnarzt A. viel Zeit, jeder Kunde bekommt eine Mundhygieneanleitung vom Chef selbst. Der Vortrag ist zwar wegen der vielen Fachausdrücke kaum verständlich, aber das ficht den Behandler nicht an; er glaubt an seine Mission. Nach knapp 2 Jahren Startphase stellt Herr A. fest, dass der Kontokorrentkredit (auf deutsch: geduldete Überziehung des Girokontos) in Höhe von Euro 70.000,-- ausgereizt ist und bittet die Apobank um einen Nachschlag, der auch gewährt wird.
Die Zahlen stehen auch heute nicht zum besten: 260 Scheine macht der Laden z.Zt. im Quartal, braucht dafür aber umgerechnet 2,8 Vollzeithelferinnen plus Zahnarzt. Weil auf eine Gipsküche verzichtet wurde, muss die Praxis jeden einzelnen Zahntechnikerhandschlag zum Fremdlabor geben. Deswegen gibt es auch keine Profitbeiträge von der Laborseite, im Gegenteil: teure Zahnersatzarbeiten werden eingegliedert, und dann beichtet der Kunde, dass er die 4.000 Euro abstottern möchte. Kollege A. hat aber dann schon lange die Rechnung des Labors in voller Höhe im Genick.

Die Behandlungszeiten wurden kürzlich auf täglich 20:00 erweitert, der Urlaub 2005 komplett gestrichen, trotzdem munkelt man, dass im Herbst 2005 Schluss wäre. Es gibt Andeutungen des Chefs in dieser Richtung. Schade eigentlich, denn der junge Mann ist richtig nett.


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Zahnersatz auch im im April 2005 minus 40 %
Gesendet von : Chef Dienstag, 19. Juli 2005 - 11:00
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. Die Hofberichterstatter der KZBV (Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung), allen voran Herr "Fliegen-Eßer" (Dr. Wolfgang Eßer, nie ohne Fliege) beweihräuchern gerade wieder in der ZM; das Festzuschußsystem. Angeblich gibt es keine Probleme, angeblich ziehen auch die Zahnersatzabrechnungsfälle wieder an, und angeblich wird das zahnärztliche Fußvolk am Jahresende 2005 auch die Vorteile der FZ erkannt haben.

Die Abrechnungszahlen, die die KZBV gleichzeitig bekannt gibt: Auch der in den ersten Monaten dieses Jahres ebenfalls feststellbare Rückgang der Fallwerte (Januar: - 4,1, Februar: - 44,3, März: - 38,6 und April auf Basis vorläufiger Zahlen: - 39,7 Prozent) sprechen eine andere Sprache. Da ist von einer positiven Tendenz absolut nichts zu sehen. Und sosehr sich auch die Mitverantwortlichen am Festzuschußsystem bemühen, den Silberstreif am Horizont herbeizureden, es nutzt nichts. Das Jahr 2005 wird für die meisten Kollegen/innen zu einem betriebswirtschaftlichen Einbruch allererster Güte gehören. Dazu kommt, dass die Fallzahlen in Kons./Chirurgie tendenziell auch sinken. Eine Ausgleich auf dieser Seite ist also auch nicht in Sicht. Das wird mittelfristig Jobs kosten, denn die Profitmargen in der Zahnmedizin sind auch nicht mehr, das was sie waren.

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Keramik Veneers für das Cover Girl
Gesendet von : Chef Donnerstag, 14. Juli 2005 - 12:44
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Dr. Larry Rosenthal, New York, baut die Zähne, die auf den Titelseiten der Vogue, des Cosmopolitan etc. bewundert werden können. Er hat erlesene Kundschaft, zu der auch Chloe Sevigny, Bridget Hall, Natasha Richardson, Vera Wang und Donald Trump gehören. Herr Rosenthal verkauft runderneuerte Gesichter, mit dem Strahler-Lächeln, das nicht von dieser Welt ist. Alle Beisser perfekt geformt und unglaublich weiß. Er macht seine Arbeit gut. Natürlich hat die auch ihren Preis. Unter Kollegen war von US-$ 2.000,-- pro Zahn die Rede. Der Mann denkt in anderen Dimensionen als der gemeine deutsche Fußtruppenzahnarzt.

Die Veneers, die Rosenthal seit den 80er mitentwickelt hat, sind aber trotz ihrer elitären Herkunft eine gute Sache in der Zahnmedizin. Sie erweitern die Möglichkeiten des Zahnarztes enorm. Wir sind nicht mehr gezwungen, Zähne zusammenzuschleifen nur um die Form und die Farbe zu korrigieren.


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So günstig sind die polnischen Kollegen auch nicht
Gesendet von : Chef Dienstag, 05. Juli 2005 - 17:06
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. 60,-- Euro steht auf dieser Preisliste als Gage für eine "ein bis dreiflächige Kompositfüllung", die ein Kollege im Osten der EU (Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien, ...) in Münder interessierter Wanderpatienten aus Deutschland anfertigen soll. Das ist deutllich mehr, als das, was die gesetzliche Krankenversicherung an einheimische Zahnärzte für diese Leistung zahlt. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, was die Praxismitarbeiter in Polen so an Gehalt bekommen .... kriegt man als Zahnarzt hier schon mal den dicken Hals.

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Falls Sie noch Geld übrig haben
Gesendet von : Chef Montag, 04. Juli 2005 - 19:03
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Falls es denn sein sollte, das hier jemand zuviel Bares hat, dann ist dieser Link hier vielleicht von Interesse: der Templeton Growth Fund in der Euro Ausgabe. Zwar kann man mit jeder Geldanlage Kapital vernichten, meiner Bank ist das mit Anleihen gelungen, herzlichen Dank von dieser Stelle, aber der Templeton Fond ist insofern eine Ausnahme, als dass er seit 1954 mit wenigen Ausnahmen jedes Jahr im Plus abgeschlossen hat. Investiert wird in internationale Wachstumswerte. Den Verkaufsaufschlag von 5% halbiert jede vernünftige Bank ohne großes Verhandeln.


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Für Zahnärzte ist in der Schweiz nicht alles besser
Gesendet von : Chef Mittwoch, 25. Mai 2005 - 19:32
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren ..
Ein Patient im Internet schreibt:

Vor ca. 3 Jahre wurde bei mir ( 40 J.) eine Zyste unter dem Backenzahn 46 festgestellt. (Grösse ca 15 mm). Dieser Zahn 46, wurde vor über 20 Jahren, wurzelbehandelt (nur 1 Kanal) und anschliessend überkront.

Aus finanzielle Gründen (habe gerade für meine Frau eine Zahnarztrechnung über SFR 8000,-- bezahlen müssen), bin ich vor 2 Wochen zur zahnärztlichen Behandlung nach Budapest gereist wegen allg. Zahnsanierung, u.a. Fistel im Oberkiefer.
.................

Ich hoffe auf Verständniss der Zahnärzte in diesem Forum für den Entschloss einen Zahnarzt in Ungarn zu besuchen. Denn die Zahnarztkosten in der Schweiz sind für einen Durchschnittsverdiener mit Familie fast nicht meht tragbar.

...soweit das Zitat

 Die meisten Kollegen/innen befinden sich aber im Glauben - nicht zuletzt von Pischel's DZW (Deutsche Zahnarzt Woche) dazu verleitet - dass das Eldorado für Zahnmediziner im nichtreglementierten Ausland und hier besonders oft angeführt in der Schweiz liege. Dort könne man Rechnungen ganz nach Belieben schreiben. Das mag sein, aber es ist dafür ein Preis zu zahlen. Und der ist: sinkende Nachfrage.


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Erweiterungen Eigenlabor Rechnung
Gesendet von : Chef Dienstag, 28. Dezember 2004 - 09:36
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. Die Eigenlaborrechnung bei Erweiterungen mit Klammer

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Krone auf Implantat Abrechnung GOZ
Gesendet von : Admin Dienstag, 23. November 2004 - 18:12
Seltsame Abrechnungen, Zockermanieren .. Wie berechnen wir die Krone auf einem Implantat bei einem Beihilfe Patienten?

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